Hunde
Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigen, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken, und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz gross!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füsse tragen es schneller und schneller. Es hat dich gesehen.
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...
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Tuefi
07.01.1996 - 12.07.2011
Geboren wurde Tuefi am 07.01.1996 in England. 9 Wochen später trat sie zusammen mit ihrem Bruder die Reise in die Schweiz an. Hier erwarteten sie Labie Diana, Beagle Mira und natürlich wir. Diana kümmerte sich sofort um den kleinen Neuankömmling und lehrte Tuefi wie man sich zu benehmen hat. Später besuchten wir Junghundekurse und Erziehungskurse, doch uns war damals schon klar, dass unsere Schwerpunkte nicht bei BH etc. liegen werden. Unsere Berufung war die damals noch junge Sparte der Dummyarbeit. Tuefi zeigte ein riesiges Potenzial für diese Arbeit, und so kam wie es kommen musste, wir waren viel unterwegs, trainierten, besuchten Dummykurse und nahmen an Apportierprüfungen und Workingtests teil. Tuefis Arbeitsweise, ihre Arbeitsfreude und ihr Style gefiel den Richtern so gut, dass wir viel Lob ernten durften. Am 15.08.1998 gewann Tuefi in S-chanf zum ersten Mal eine Apportierprüfung in der Klasse Intermediate. Das erste "Open-WT V" folgte noch im gleichen Jahr. Das war der Startschuss zu einer langen, erfolgreichen Prüfungszeit. Ihre Highlights waren der Gewinn der Fame-Trophy, Best Swiss Retriever 1998, den Gewinn der Openklasse anlässlich des Club Show 2001 und die Teilnahme am IWT 2002. Ich könnte hier noch viele Höhepunkte aufzählen, möchte mich aber kurz fassen: es war einfach nur schön mit Tuefi zusammen zu arbeiten!
Im Anschluss an Tuefis Coldgame- und Dummykarriere wurde sie vermehrt auf Jagden im In- und Ausland geführt. Auch dort spielte sie ihre Qualitäten aus, für ihren fast unheimlichen Finderwillen, ihre Ausdauer und ihre Führigkeit erntete sie grosse Anerkennung bei der Jägerschaft. Tuefi war der Spezialist für Runner. Sie fand so manchen verloren geglaubten Vogel wieder und brachte ihn jeweils stolz zurück. Im Dezember 2001 hatten wir unsere erste Nachsuche auf ein Reh. Bei einer weiteren Nachsuche zeigte Tüfi dass sie ein "richtiger" Jagdhund geworden war. Nach einer Hatz zog sie das kranke Reh nieder und erledigte den Rest in souveräner Manier. Damit setzte sie sich selbst die Krone auf!
Die vielen, harten Arbeitseinsätze zu Wasser und zu Land haben ihren Tribut gezollt. Ihre Sponylose und ihre Hüften machten ihr immer mehr zu schaffen, aber Tuefi gab auch hier nicht auf, sie kämpfte bis zuletzt! Am 12 Juli 2011 durfte Tuefi in meinen Armen einschlafen und in die ewigen Jagdgründe ziehen!
Ich danke Tuefi für die schöne Zeit die wir gemeinsam verbringen durften und wünsche ihr, dass sie Ruhe und Frieden im Hundehimmel finden wird! Eines Tages werden wir uns wiedersehen...
Bin ich einst gebrechlich und schwach und quälende Pein hält mich wach.
Was tu dann tun musst - tu es allein, die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass du sehr traurig bist, verstehe ich wohl. Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen, muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten ihn Jahren voller Glück. Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei. Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wo ich hingehen muss, nur - bitte bleib bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen, es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauender Laut ein letztes Mal - Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist - der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint, es soll nicht sein, dass dein Herz um mich weint.
(Autor unbekannt)
Link zur Tuefis HP-Seite
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Bauzzi
Mai 1991 - 03.01.2007
Bauzzi trat im Juli 1991 in mein Leben und war meine erste grosse "Hundeliebe". Eigentlich war es der Hund von meinem Bruder Tom. Bald aber adobtierten meine Eltern Bauzzi und so verbrachte Bauzzi sein Leben am Baumgartenweg in Buchs. Ihr Hauptjob war gut erzogener Familienhund, und diesen Job machte sie wirklich hervorragend. So bewachte Bauzzi das Haus vor ungebetenen Gästen und war gleichzeitig Seelentröster wenn es mal wieder irgendwo nicht so richtig klappten wollte. Wir verbrachten unzählige Stunden mit gemeinsamen Spaziergängen entlang der Aare. Auch im relativ hohen Alter von weit über 10 Jahren war Bauzzi noch fit, voller Energie und für jeden Schabernack zu haben Zu Beginn des Jahres 2006 wurden die Spaziergänge kürzer, nach und nach verliessen Bauzzi die Kräfte. Immer wenn wir sie besuchten zeigte sie mit ihrem Schwanzwedeln riesige Freude und begrüsste uns so stürmisch wie nur möglich. Am 2. Januar liessen Bauzzies Kräfte so massiv nach, so dass sie am morgen des 3. Januar den schweren Weg zum Tor der Regenbogenbrücke antreten musste.
Wenn die Kraft zu Ende geht ist es kein Sterben sondern Erlösung
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Diana of Farnhill
Haretor Chap x Arla Clonmylan
19.06.1993 - 28.12.2006
Diana durfte zusammen mit Hans ein bewegtes Jagdhundeleben verbringen. Wegen ihrer Ruhe, Ausgeglichenheit und Arbeitsfreude war sie immer ein gerngesehener, angenehmer Begleiter sowohl auf der Jagd wie im Alltag. Ihr grösster Prüfungserfolg war unter anderem die Teilnahme am IWT 1995. Als dann, im Alter von 10 Jahren der Ellbogen nicht mehr so richtig wollte, wurde sie nach und nach vom harten Jagdalltag pensioniert. Wenn es aber die Umstände zuliessen, war Diana immer mit uns zur Jagd. So apportierte sie im Januar 2006 noch eine Ente aus dem Hallwilersee und ihre letzte Bewegungsjagd durfte sie noch diesen Herbst zusammen mit Hans erleben. Als dann im Dezember die Kräfte derart rapide nachliessen, blieb uns nichts mehr anderes übrig als mit Diana den schweren Gang zum Tor der Regenbogenbrücke anzutreten.
Diana, du hinterlässt eine riesige Lücke, wir vermissen dich!
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Dont stand at my grave and weep
I am not there, I do not sleep
I am a thousand winds that blow
I am the diamond glint in snow
I am the sunlight on ripened grain
I am the gentle autumn rain
When you wake in the morning hush
I am the swift uplifting rush
of quite birds in circling flight
I am the soft starlight at night
Do not stand at my grave and weep
I am not there, I did not die